Historisches zur Schweizer Dentalindustrie und Handel

Ein wichtiger Teil der europäischen Dentalgeschichte ist in der Schweiz (mit Liechtenstein) geschrieben worden:

Bereits 1874 wurde in Zürich mit der Koelliker & Cie AG das erste Dentaldepot gegründet. Der Schweizer Zahnarzt Dr. De Trey eröffnete bereits 1904 eine Fabrik für Füllungsmaterialien (heute noch am Markt unter Densply De Trey). 1889 entstand in Ballaigues VD die erste Zahnbohrerfabrik (heute noch am Markt unter Densply Maillefer SA). Aufgrund des grossen Edelmetallbedarfes der Uhrenindustrie entstanden auch bedeutende Dentalgold-Lieferanten: Cendres-Metaux SA, Metaux-Précieux Metalor SA.

Zwischen den beiden Weltkrieg entstanden einige Firmen von Weltrang, die heute noch am Markt sind: FKG – Flückiger Huguenin mit Kanalinstrumenten,  IVOCLAR-VIVADENT in Liechtenstein mit Zähnen und Zahnfüllmaterialien, Candulor Zahnfabrik in Zürich, Hawe-Neos AG (heute Kerr Hawe), Produits Dentaires SA mit ODUS AG, Deppeler SA (Zahnarztinstrumente), Pharmachemie AG etc.

Seit dem zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart erscheinen Firmen wie Diamantbohrerhersteller (Intensiv SA), Verbrauchsmaterialhersteller (Coltène AG); in letzter Zeit sind es vor allem Implantathersteller aus der Schweiz wie: Straumann, Thommen, Nobel-Biocare, welche erfolgreich zu Weltruf gelangen.
Auch Hersteller von Mundhygiene-Produkten wie GABA, TRISA, CURADEN, ESRO konnten dank der Pionierarbeiten der Schweizerischen Präventions-Zahnmedizin zu Weltruf gelangen.

Die Dentalzulieferer aus der Schweiz versorgen die nationale Zahnmedizin; die Dentalindustrie-Firmen exportieren jedoch über 80% ihrer Produktion in die ganze Welt und tragen so zum hohen Ansehen der Schweizer Dentalbranche in Europa und Übersee bei (vgl. „Facts and figures“).

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Lastupdate: 24.05.2018